Auf den Spuren der Vergangenheit im Hunsrück

Der Hunsrück hat eine sehr reiche Geschichte. Zeugnisse können an vielen Stellen in der Umgebung aufgesucht werden.

Beispielhaft soll genannt werden:

Die Kelten

  • Auf den umliegenden Höhen befanden sich mehrere keltische Fliehburgen. Die nächst gelegene befindet sich auf dem Ringkopf und ist durch eine Traumschleife gut erschlossen.
  • Die Götterallee zur Erinnerung an keltische Gottheiten beginnt wenige Meter oberhalb des Schwollbachhofs.
  • Die Höhensiedlung „Altburg“ bei Bundenbach wurde zum Teil rekonstruiert und vermittelt einen Eindruck vom Leben der keltischen Hunsrücker vor gut zwei Jahrtausenden.

Die Römer

  • Trier ist die älteste Stadt Deutschlands. In seiner bewegten Geschichte war Trier unter anderem Regierungssitz des weströmischen Reichs und hat heute noch viele Sehenswürdigkeiten aus dieser Zeit.
  • Fußläufig vom Schwollbachhof erreichbar ist der römische Grabhügel bei Siesbach. Der Grabhügel stammt aus dem zweiten Jahrhundert und wurde 1976/77 freigelegt.
    Der Grabhügel liegt am Sirona-Weg, der bedeutende römischen und keltischen Kulturdenkmälern im Hunsrück miteinander verbindet. 

Mittelalter

Die Region ist reich an mittelalterlichen Zeugnissen, wie die vielen Burgen an der Nahe (Frauenburg, Idar-Oberstein), auf dem Hunsrück (Baldenau bei Morbach, Schmittburg bei Bundenbach), an der Mosel (Grevenburg bei Traben-Trabach)
oder die Ortskerne von Herrstein und Meisenheim

Neuzeit

Wichtige Zeugnisse der Industrialisierung können besucht werden in Idar-Oberstein (Weiherschleife und Kettenfabrik Bengel), in Abentheuer (ehemalige Eisenhütte) sowie die Völklinger Hütte. In Hinzert befindet sich eine Gedenkstätte am ehemaligen Gefangenenlager aus der Zeit der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft.

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