Die Holzfassade ist prächtig geworden, Klappläden fehlen noch

Baufortschritte

Neue Gestalt 

Nach vielen Monaten des Rückbaus unpassender Gebäudeteile und Installationen, fleißigen Rohbautätigkeiten der Firma Hahnefeld und dem Einziehen neuer Versorgungsleitungen nimmt das Haus jetzt zunehmend seine neue Gestalt an.

Balkon

Ein echtes Markenzeichen sind unsere neuen Balkonanlagen – eine sehr gute Idee unserer Architekten von PUR+. Wir hatten dazu unseren eigenen Wald durchforstet und mit mächtigen Douglasienstämmen von Firma Herber das Grundgerüst errichten lassen. Mittlerweile haben sie auch die hölzernen Laufflächen und das Geländer montiert und das Baugerüst wurde abgebaut. Es ist jetzt ein fantastisches Gefühl dort in der Sonne zu stehen, den Flug der Schwalben zu beobachten, auf der Vorderseite den Blütenduft der Linde einzuatmen und auf der Rückseite das Rauschen des Baches zu hören. Als Nächstes wird noch eine dritte Balkonanlage an der alten Mühle angebracht. Dann haben die allermeisten Zimmer ihren luftigen Außenbereich.

Fassade

Das hohe Haus (Neubau aus dem Jahr 1976) hat von Firma Arend eine mächtige Wärmedämmung erhalten. Diese wurde verputzt und mittlerweile auch mit einem hellen Anstrich versehen. In der Dämmschicht integriert sind Nisthöhlen für Mauersegler und ein Durchflugloch für Fledermäuse zum Dachboden. Der alte Gebäudeteil (aus dem 19. Jahrhundert) wurde ebenfalls wärmegedämmt und dann von Firma Herber mit einer Holzverschalung aus unserem eigenen Douglasienwald versehen.

Dach

Das hohe Haus wurde von Firma Schlarb vollständig mit einer in-Dach-Photovoltaikanlage eingedeckt. Wir freuen uns darauf, dass bald alle Anschlüsse so gelegt sind, dass wir vom Dach unseren Eigenstrom beziehen können. Der alte Gebäudeteil hat einen neuen Dachstuhl mit dicker Wärmedämmung und einer neuen Schiefereindeckung.

Fenster

Firma Annen hat uns die neuen dreifach-verglasten Fenster produziert. Viele reichen bis zum Boden und sind Türen, um hinaus auf den Balkon zu gelangen. Aus Nachhaltigkeitsgründen sind sie alle aus Holz gebaut und außen lediglich wärmebehandelt, so dass auf chemischen Holzschutz verzichtet werden kann.

Trockenbau

Im hohen Haus sind die Rohinstallationen von Firma Barth (Heizung, Sanitär, Lüftung) und Firma Lautz (Elektrik) abgeschlossen, die Trockenbauwände (Firma Kretzer) von beiden Seiten dicht, so dass die Maler von Firma Arend bereits den ersten Anstrich aufbringen konnten. Im historischen Gebäudeteil haben wir von Firma Meter auch schon den Estrich mit integrierter Fußbodenheizung erhalten, hinken aber sonst im Moment mit dem Innenausbau noch etwas hinterher, sind aber voller Hoffnung, dass wir da in den nächsten Wochen genauso weit kommen.

Fliesen

Im hohen Haus sind von Firma Bodtländer bereits alle Bäder gefliest. Bei jedem Besuch auf der Baustelle freuen wir uns über die geschmackvollen Farben, die wir den einzelnen Zimmern zugeordnet haben.

Fahrstuhl 

Für uns ist Barrierefreiheit eine sehr wichtige Voraussetzung. Daher haben wir einen sehr großen Aufwand betrieben, den ehemals vorhandenen Fahrstuhl durch einen neuen, größeren zu ersetzen. So ist sichergestellt, dass auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Rollstuhlfahrende in alle vier Etagen kommen. Seit Juli ist nun schon dieser neue Fahrstuhl eingebaut..

Ofen

Das Haus wird als Niedrigenergiehaus ausgelegt – mit bester Isolierung der Hülle, Wärmepumpe und kompletter Ausbau mit Fußbodenheizung. Doch an einer Stelle wollen wir unseren Gästen ermöglichen abends am “Lagerfeuer” zu sitzen. Der bereits eingebaute Tunnelofen kann sowohl vom Rezeptionsbereich als auch aus dem Seminarraum bedient und genossen werden. Er ist wassergeführt, so dass wir die Abwärme zu Heizung unserer Pufferspeicher im Keller nutzen und damit die Wärmepumpe unterstützen.

Möbel

Unsere Schreiner erstellen derzeit die Werkstattzeichnungen für die neue Inneneinrichtung. Diese wollen wir aber mit den während der Bauzeit eingelagerten Bestandsmöbeln anreichern. Die Restaurierungsarbeiten haben begonnen. Doch ein einziges Möbelstück war zu groß, sperrig und zu schwer um es einzulagern: unser Klavier. Wir haben es dick eingepackt und zwischendurch immer mal wieder in einen anderen Raum in der Baustelle umgezogen. Hoffen wir mal, dass es am Ende diese aufregende Zeit gut überstanden hat und eine schöne Begleitmelodie für singende Gäste spenden wird.

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